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KiMiFe Rückblick 2015

Das Kindermissionsfest stand in diesem Jahr unter dem Motto „Vollgas mit Jesus“. Damit wollten die Veranstalter deutlich machen, wie sich Missionare in aller Welt und Christen in Deutschland für andere einsetzen und sie zum Glauben einladen. Sie seien mit ganzem Herzen und ganzer Kraft zu den Menschen unterwegs – quasi „mit Vollgas“

 

Auch in diesem Jahr war das Bühnenprogramm wieder aufwändig gestaltet. Actionspiele und fetzige Musik lieferten einen kindgerechten Rahmen. Ein extra für das Fest geschriebenes Theaterstück nahm die Kinder mit hinein in die Abenteuer von Pia, Tobi, Joni und Tim. Dabei brachte die Bühnenshow die Kinder immer wieder zum Staunen und zum Lachen. Zum Beispiel als die vier Freunde auf einen sprechenden Computer treffen, dem blauen Fuchs Mäxi begegnen oder „Super-Spezial-Kleber“ aus Honig, Nagellack, Puderzucker und vorgekauten Kaugummis herstellen. Besonders spannend wurde es, als die Kinder bei einem Seifenkistenrennen mitmachen wollen. Kurz vor dem Start bricht eines der Räder. Richie, ein ehrgeiziger Teilnehmer des Rennens hatte das Rad sabotiert. Dank einiger Gebete und dem neuen „Super-Spezial-Kleber“ kriegen die vier Freunde die Seifenkiste wieder flott und gewinnen sogar das Rennen. Anschließend trösten sie Richie, der sich bei den Kindern entschuldigt. Ab sofort sind sie gemeinsam unterwegs.

 

Dass es ein Wunsch von Jesus Christus ist, auf Außenseiter zuzugehen, hatten die Freunde in der „Kinder-Predigt“ von Jörg Bartoß gehört. Er ist Kinderreferent bei der Liebenzeller Mission. „Manchmal brauchen gerade diese Kinder jemanden, der ihnen sagt, dass Jesus sie liebt“, sagte Jörg Bartoß. „Genauso liebt aber Jesus die Coolen, die Schlauen, die mit guten Noten und die mit schlechten Noten. Er liebt Kinder mit einer großen Klappe und Kinder, die ausgelacht oder geärgert werden. Er liebt Menschen, die nicht so gut Deutsch können genauso wie welche, die schon lange hier leben. Jesus liebt alle Menschen.“

 

Besonders aufmerksam waren die jungen Besucher beim Kindermissionsfest immer dann, wenn der Fuchs Mäxi die Kinder mit in ferne Länder nahm. In Ecuador traf Mäxi auf Rainer und Katharina Kröger. Sie sind zu benachteiligten Kindern in abgelegenen Regionen unterwegs: „In Ecuador gibt es viele Kinder, die niemanden haben, der sie liebt und sich um sie kümmert. Wir waren bei einem Jungen, dessen Vater schon seit zehn Jahren im Gefängnis ist und dessen Mutter in einem anderen Ort lebt. Er wohnt schon viele Jahre mit seinen fünf Geschwistern alleine“, berichtete Rainer Kröger. Den Menschen in Ecuador Gottes Liebe weiterzugeben, sei sein Antrieb, so der Missionar.

 

In der Mittagspause gab es eine Riesen-Spielstraße mit mehr als 50 Stationen. Dabei war die Geschicklichkeit, Ausdauer oder die Konzentrationsfähigkeit der Kinder gefragt. Vor allem aber sollten die Stationen Spaß machen. Rollrutschbahn, Mega-Baustelle, Fahrrad-Parcours, Schwammwerfen, Kletterturm oder Riesen-Murmelbahn – die Kinder hatten die Auswahl.

 

Seit mehr als 80 Jahren veranstaltet die Liebenzeller Mission Kindermissionsfeste. Auch in diesem Jahr reisten die Kinder mit ihren Eltern, Kinderkirchmitarbeitern oder Jungschargruppen aus dem ganzen Bundesgebiet sowie einigen Nachbarländern an. Rund 200 ehrenamtliche Mitarbeiter helfen im Vorfeld und an den beiden Veranstaltungstagen mit.

Weitere Infos gibt es immer unter: www.kimife.de.